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Ansprechpartner für Kinder und Eltern in Notlagen

 

Prävention bei Gewalt- und Sexualdelikten

 

Die in letzter Zeit bekannt gewordenen Verdachtsfälle des Miss-

brauchs von Kindern und Jugendlichen in Internaten und Heim-

schulen erschüttern uns alle. Zu Recht setzen Eltern und Öffent-

lichkeit ein großes Vertrauen in den Schutzraum Schule.

Die Lechbrucker Schule ist sich dieser besonders wichtigen Ver-

antwortung bewusst und bietet Betroffenen jederzeit Hilfe und

Beratung an.

 

Mögliche Ansprechpartner an der Grundschule Lechbruck

bei Gewalt- und Sexualdelikten:

 

jeder Lehrer / jede Lehrerin Ihres Vertrauens, die an der

Grundschule Lechbruck unterrichten:

   Deubzer Sylvia, Lin

   Hauser Brigitte, Flin/EG

   Hedderich Sybille, Lin

   Mayer Heidi, Rin

   Neudert Klaus, L

   Sedlmeier Magalena, Lin

   Kienle Joachim, Dipl.-Rel.-Päd.

   Schneider Hans-Ulrich, Pfarrer (kath.)

   Seitz Thomas, Pfarrer (ev.)

 

- Beratungslehrerin: Frau Martina Willmy, Tel. 08367 660

- Staatl. Schulpsychologin: Frau Dr. Petra Merkel-Trinkwalder,

  Tel. 08342 8989204

- Polizei Füssen: Herr Klaus Matzkat, PHK, Tel. 08362 9123-0

- Online-Beratungsangebot für Jugendliche der Bundeskon-

  ferenz für Erziehungsberatung:

  bke-Onlineberatung (www.bke-beratung.de/User/)

 

Weitere mögliche Ansprechpartner für Kinder und

Eltern in Notlagen:

 

- Staatl. Schulberatungsstelle: Tel. 0821-50916

   sbschw@as-netz.de    

   www.schulberatung-schwaben.de

 

- Notrufstelle für Opfer sexueller Gewalt – Kaufbeuren-Ostallgäu,

  Tel. 08341-9080313

   notrufstelle.kaufbeuren@skf-augsburg.de

 

- Jugendamt Kaufbeuren, Sozialdienst: Werner Maurer  

   Tel. 08341-437371

 

- Jugendamt Ostallgäu, Herr Czock    

   Tel. 08342-911291

 

- Deutscher Kinderschutzbund, Ortsverband Kaufbeuren  

   Tel. 08341-62663

   DKSB-Kaufbeuren@web.de

 

- „Die Nummer gegen Kummer“ Kinder- und Jugendtelefon  

   0800-111 0 333

 

- „Die Nummer gegen Kummer“ Elterntelefon   0800-111 0 5509

 

 

 

 


Der Übertritt in andere Schulen

 

Der Bayerische Staatsminister

für Unterricht und Kultus

Dr. Ludwig Spaenle, MdL

Mai 2009

 

 

Sehr geehrte Eltern der Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen,

 

ich möchte Sie im Folgenden über das von der Staatsregierung

beschlossene, für Ihr Kind im kommenden Schuljahr geltende,

weiterentwickelte Übertrittsverfahren informieren.

 

Die Schaffung klarer und einfacher Übertrittsregelungen, die

Stärkung der Elternverantwortung, die Reduzierung des von Kindern

und Eltern empfundenen Leistungsdrucks,eine verstärkte individuelle

Förderung in den Jahrgangsstufen 4, 5 und 6 und der Ausbau der

Beratung und Begleitung von Eltern und Kindern zur Verbesserung

der Qualität der Schullaufbahnentscheidung waren die Leitziele und

bestimmenden Grundsätze für die Neuregelung.

 

Die Übertrittsmodalitäten im Einzelnen:

Maßgeblich für den Übertritt an Gymnasium oder Realschule sind

die Noten in Deutsch (D), Mathematik (M) sowie Heimat- und

Sachunterricht (HSU), die Leistungen im Probeunterricht und der

Elternwille.

 

• Bis zur Durchschnittsnote 2,33 in D/M/HSU erfolgt im

   Übertrittszeugnis eine Schullaufbahnempfehlung für das

   Gymnasium, bis 2,66 für die Realschule,

   in allen anderen Fällen für die Hauptschule.

• Kinder, die für die gewünschte Schulart keine Empfehlung

   erhalten haben, können - unabhängig von den in der

   Grundschule erreichten Noten - am Probeunterricht

   dieser weiterführenden Schule teilnehmen.

   Der Probeunterricht bei der aufnehmenden Schulart in D und M

   ist bestanden, wenn in einem Fach (D oder M) mindestens die

   Note 3 und im anderen Fach mindestens die Note 4 erreicht wurde.

Letztverantwortliche Elternentscheidung:

   Ab 2009/2010 können die Eltern ihr Kind bis zu einer Noten-

   grenze von jeweils 4 in D und M im Probeunterricht

   eigenverantwortlich auf die vorgesehene Schulart

   schicken.

 

Die gesamte Übertrittsphase wird durch eine umfassende Beratung

der Familien und Kinder begleitet, Maßnahmen der individuellen

Förderung sollen in den Jahrgangsstufen 4, 5 und 6 ausgebaut

werden. Durch die Einführung von Richtzahlen für Probearbeiten,

die vorherige Bekanntgabe von Prüfungsterminen und die Aus-

weisung von Lernphasen ohne Probearbeiten für das jeweilige Fach

wird der Leistungsdruck in der 4. Klasse reduziert. Über die Details

werden Sie in den Informationsveranstaltungen der 3. und 4. Klasse

informiert, außerdem stehen die Klassenlehrkraft, die Schulleitung

und ggf. weitere Lehrkräfte gerne beratend zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.km.bayern.de.

 

Über die Übertrittsphase hinaus stellt die hohe Durchlässigkeit im

bayerischen Schulwesen sicher, dass eine einmal getroffene

Schullaufbahnentscheidung nicht endgültig ist. Das bayerische

Bildungswesen ist ein System der wiederkehrenden Chancen,

kein schulischer Abschluss ist ohne Anschlussmöglichkeit.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ludwig Spaenle

Telefon: 089 2186 2459 e-mail: ludwig.spaenle@stmuk.bayern.de

Salvatorstraße 2 · 80333 München

Telefax: 089 2186 2809 Internet: www.stmuk.bayern.de

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